Nachversorgung

Provisorium

Die einteiligen Implantate von nature Implants bieten die sichere Basis, um all diese erforderlichen prothetischen Konzepte zuverlässig verwirklichen zu können. Ein neu konzipierter, größerer Implantatkopf und eine innovative Gewindegeometrie garantieren dem Patienten ein Höchstmaß an Stabilität und damit jahrzehntelange, ungetrübte Freude an ihrem Zahnersatz.

Während der Einheilphase (8 bis 12 Wochen nach der Operation) werden die Implantate durch das sogenannte Provisorium gegen Kaubelastungen und Zungendruck geschützt. 

Für jede Art von ästhetischen Ansprüchen gibt es die geeignete Lösung: Von der einfachen Verblockung bis hin zur Verwendung von Schalen, wie zum Beispiel bei einer Frontzahnversorgung, ist jegliche Form von Zahnersatz möglich. 

Ein Vergleich: festsitzender und herausnehmbarer Zahnersatz

Vergleicht man festsitzenden und herausnehmbaren Zahnersatz, so werden einige erhebliche Unterschiede deutlich. Unter festsitzendem Zahnersatz sind Brücken zu verstehen, die auf den Implantaten verankert sind. Dieser Zahnersatz kommt den menschlichen Zähnen so nahe wie nur möglich.

Herausnehmbarer Zahnersatz, also Prothesen, wirken dagegen oft unästhetisch und ihre gesunden Zähne müssen unter Umständen sogar beschliffen werden. Darüber hinaus kann es durch Vollprothesen zu einer Überlastung der eigenen Zähne kommen. Festsitzende Implantate verhindern hingegen eine Überlastung der eigenen Zähne. Prothesen sind vor allem bei schwierigen, beziehungsweise sehr schmalen Kiefersituationen zu empfehlen. Die Pflege gestaltet sich einfach, denn der Patient kann die Prothesen zur Reinigung eigenständig herausnehmen und wieder einsetzen. 

Durch das Einsetzen von Implanten ist der Zahnersatz gaumenfrei - das sorgt für besonders viel Tragekomfort und einen gutes Geschmackserlebnis.

Die Anzahl der Implantate

Ein wichtiger Faktor für den Langzeiterfolg ihrer Behandlung ist die geeignete Anzahl der gesetzten Implantate. Hierzu hat der Bundesverband der implantologisch tätigen Zahnärzte in Europa (BDIZ) eine Leitlinie formuliert, die sich nach der Knochenqualität, Implantatlänge und dem Implantatdurchmesser des jeweiligen Falls richtet. Unter Berücksichtigung dieser Parameter empfiehlt der BDIZ bei einem zahnlosen Oberkiefer und festsitzendem Zahnersatz 6-8 Implantate sowie 4-6 Implantate bei einer Entscheidung für eine herausnehmbare Prothese. Bei einem zahnlosen Unterkiefer empfiehlt der BDIZ für die erste Variante 4-6 Implantate - bei der herausnehmbaren Variante sind es 2-4.

Wir empfehlen Ihnen, vor allem für den Langzeiterfolg, stets die maximale Anzahl an Implantaten. So wird die Kaulast auf mehrere Pfeiler verteilt und die Langlebigkeit der Implantate verbessert sich deutlich. Optimale Voraussetzungen für langfristigen Implantologie-Erfolg!

Zahnersatz in 14 Tagen

Wenn alle Voraussetzungen gegeben sind, kann der Zahnersatz bereits in 12 bis 14 Tagen nach der Implantation angefertigt werden. Das monatelange Tragen einer herausnehmbaren, provisorischen Versorgung entfällt.

Das bewährte "Ledermann-Konzept" aus den 1970er-Jahren kommt hier zum Tragen. Für dieses Konzept ist es wichtig, dass die Implantate während der Einheilphase nur minimal belastet werden. Vorsichtiges Zähneputzen sowie ausschließlich weiche Kost in den ersten 8 bis 12 Wochen nach der Operation sind der Schlüssel zum Erfolg.


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